alleinerziehend, Gesellschaft

Rona Duwe: „Mutterwut – Muttermut“ (Rezension)

Buchtitel „Mutterwut - Muttermut“

Was passiert, wenn eine Frau, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, ein Buch schreibt, das nach eigener Aussage nicht weniger will, als unsere Gesellschaft von Grund auf zu verändern? Ein Buch, in dem 170 Mütter ihre Wut in die Welt schreien über fehlende Anerkennung, Mütterarmut, institutionelle Gewalt und Diskriminierung? Ein Buch, das WUT und MUT von Müttern auf den Titel hebt und unverblümt deren Revolte fordert? Ich bekomme Herzklopfen. Werde neugierig. Und lese das Buch an zwei Abenden quasi in einem Zug durch. 

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alleinerziehend, Familie

Lütkehaus/Matthäus: Umgang im Wechselmodell (Buchrezension)

Buchcover „Umgang im Wechselmodell“

Wie regeln wir den Umgang mit unserem gemeinsamen Kind, bzw. den gemeinsamen Kindern, wenn wir uns trennen? Vor dieser Frage standen 2017 auch der Vater meines älteren Sohnes und ich. Wir entschieden uns damals für das Wechselmodell, unser Sohn sollte also abwechselnd bei seinem Vater und bei mir leben. Für uns als Familie die richtige Entscheidung. Und dennoch gerade in der ersten Zeit nach der Trennung nicht einfach umzusetzen. Dr. Isabell Lütkehaus und Thomas Matthäus haben im dtv/Beck-Verlag einen Ratgeber zum Wechselmodell herausgegeben.

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Familie, Persönliches

Von Palmen träumen… Resilienz in Zeiten der Pandemie

Vogel in Schnee gemalt, der auf Autokühlerhaube liegt.

Pandemie. Winter. Säugling. Ich gebe zu, diese Kombination bringt auch mich zuweilen an meine Grenzen. Innerlich fluchend, stapfe ich, den Kinderwagen schiebend, durch den Schneematsch. Alleine, weil die Freundin, die mich sonst begleitet, inzwischen selbst Spazierengehen für gefährlich hält. Übernächtigt, weil mich mein Jüngster gerade vier bis fünfmal jede Nacht aus dem Schlaf reißt. Durchgefroren, weil die winterliche Kältewelle Deutschland mit Minusgraden im zweistelligen Bereich überzieht. Ich könnte mich jetzt der „Pandemie-Lethargie“ ergeben, wie eine andere Freundin es beschreibt. Oder aber…

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Beruf, Gesellschaft

Was Lehrerinnen und Lehrer brauchen um wirklich guten Unterricht halten zu können

Frau mit Mikrofon vor grüner Tafel

Homeschooling, bzw. Distanzunterricht, ist DAS Thema der Stunde. Schülerinnen und Schüler geben ihr Bestes an Laptop und PC, Eltern ächzen und die Lehrerinnen und Lehrer? Schlagen sich so durch. Mehr oder weniger versiert wird Teams oder Moodle genutzt, wird über Datenschutz gestritten, online werden Unterrichtsstunden in Echtzeit gehalten oder auch nur Arbeitsblätter verschickt. Alle reden über digitales Lernen. Und ich sage jetzt einfach mal: Das geht am Thema vorbei

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Beruf, Gesellschaft

Vom Irrsinn zwischen Homeschooling und Home-Unterricht (#coronaundschule)

Lehrerin mit grimmigem Gesichtsausdruck

Donnerstag Abend. Ich erhalte eine Mail von einem Kollegen. Er bittet mich um Hilfe: ob ich ihm Material zu einer Unterrichtsreihe für seinen aktuellen Leistungskurs geben könne. Soweit so normal. Was weniger normal ist: Er unterrichtet neben diesem Kurs momentan noch fünf weitere Klassen, alle online. Seine Frau als Grundschullehrerin unterrichtet ebenfalls von zuhause aus. Und daneben betreuen die beiden ihre zwei kleinen Kinder. Kind eins geht pandemiebedingt nicht in den Kindergarten, Kind zwei besucht eigentlich seit August letzten Jahres die erste Klasse, der Unterricht findet gerade aber auch nur online statt. Wer sich jetzt fragt, wie DAS funktionieren soll, dem gebe ich recht… Und wie mein motivierter und engagierter Kollege, ebenso wie seine Frau, unter den Bedingungen noch guten Unterricht halten sollen – nun, das frage ich mich selbst.

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